Der Aufbau verkaufsstarker (Web)Videos

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Verkaufen mit der Hilfe von Video ist eine Kunst, die man jahrelang erlernen muss, bevor ein Video überhaupt auch nur irgendwelche Ergebnisse erzielt. Wahrscheinlich werden Sie es nie lernen, außer Sie nehmen sich die Zeit und lesen den folgenden Artikel, in dem ich genau erkläre wie der Aufbau eines Videos sein muss, damit es ein Produkt exzellent verkauft 🙂

Wenn Sie etwas verkaufen, sollten Sie sich sicher sein, eine wirklich erstklassige Lösung anzubieten die natürlich besser ist als die der Mitbewerber! Wenn Sie nicht von Ihrem Produkt überzeugt sind, dann verkaufen Sie es nicht des Geldes wegen. Sind Sie hingegen von Ihrer Lösung überzeugt, dann verkaufen Sie wie ein Tiger! Nutzen Sie alle erdenklichen Werbetexter-Tricks und überzeugen Sie so viele Menschen wie möglich.

Also nehmen Sie sich die Zeit und lesen genau:

Grundsätzlich soll der Kunde nicht später, sondern „Jetzt!“ kaufen.

Verknappung und Mangel – Erzeugen Sie das Gefühl, dass der Kunde sich schnell entscheiden muss. Ansonsten verpasst er ein einmaliges Angebot! Hat der Besucher das Gefühl, das Angebot ist auch in einer Woche oder einem Monat noch verfügbar, gibt es keinen Grund jetzt zu kaufen. Aus den Augen aus dem Sinn – Ist der Besucher einmal weg, hat er das Angebot schnell vergessen.

Möglichkeiten der Verknappung

‐    Stückzahl z.B. nur 250 Stück

‐    Preis – Beispiel: Sonderpreis nur für die nächsten 100 Käufer

‐    Zeit – Beispiel: „Nur bis zum…“ oder auch „ Nur von…bis“

‐    Sonderboni – Geschenkbonus XY nur für die nächsten 50 Besteller

oder nur bis zum …

‐    Video – Das Video ist eine Präsentation/Lehrvideo und ist nur für
kurze Zeit online
Kombinieren Sie die verschiedenen Verknappungsmöglichkeiten. Setzen Sie, soweit möglich, alle ein. Das ist Ziel ist klar: „Kaufen Sie jetzt!“

Geschichten – Erzählen Sie gute Geschichten, die den Kunden fesseln. Bauen Sie Vertrauen auf und sorgen Sie dafür, dass Sie mit dem Kunden auf einer Höhe sind. Mit guten Geschichten bauen Sie Bilder im Kopf des Kunden auf, in denen er sich wiederfindet. Zudem zeigen Sie dem Kunden, welche Probleme Sie gelöst haben, welche Probleme somit auch der Kunde lösen kann.

Us vs. Them oder „Wir gegen Die“ – Wer sind denn „Die“? Das können Mitbewerber sein, gemeinsame Feinde oder andere „Gurus“, dessen Produkte nicht funktioniert haben. Es sind Abnehmmethoden, die nicht funktioniert haben. Es sind die Firmen, die einen als Arbeitnehmer ausbeuten. „Die“ sind schlimm, aber das hat jetzt ein Ende. Denn der Kunden hat nun „Sie“ gefunden und alles wird besser.

Schreiben Sie in der „Ich“‐Form: Ich wurde auf den Arm genommen, ich machte was anders, ich hatte Erfolg und SIE können das auch!

Vom Tellerwäscher zum Millionär – Die Tellerwäscher, das sind die Anfänger ohne Erfolg. Auch Sie waren Tellerwäscher und kommunizieren das auch entsprechend. Sie waren auch einer von denen. Einer ohne Erfolg! Sie haben dann etwas entdeckt, sind den Weg gegangen und hatten damit Erfolg. Sie sind jetzt reich / schlank / erfolgreich / angesehen / glücklich / Nichtraucher etc.

Und Ihr Kunde kann das auch!

Der ungewollte Held – Backen Sie kleine Brötchen, machen Sie sich klein. Sie sind ein ganz normaler Mensch und kein Held. Genauso wie der typische Besucher Ihrer Seite. Aber es gab ein Ereignis, dass Ihr Leben verändert hat. Sie mussten in die „Heldenrolle“ schlüpfen und hatten keine andere Wahl. Und damit sind Sie nun erfolgreich geworden, ein Glück! Und der Kunde kann von diesem Glück profitieren. Denn er kann jetzt erfahren, welchen Weg Sie gegangen sind. Wenn Sie das als normaler Mensch geschafft haben, dann kann das jeder.

Genau das kann der Grund sein, warum Sie überhaupt etwas verkaufen. Denn warum verkaufen Sie ein Geheimnis, eine Formel, ein System, eine Methode? Nicht wegen dem Geld, sondern weil Sie etwas entdeckt haben, dass Sie auch anderen unbedingt mitteilen möchten. Weil Sie begeistert sind, wie toll das funktioniert hat. Sie haben damit einen Grund außerhalb des Geldes.

Aber auch die „Us vs. Them“ Story wäre ein guter Grund. Sie bieten etwas an, damit Sie endlich zeigen, wie es geht und nicht wie die „Anderen“ es vorgaukeln zu wissen. Sie stehen auf Seite des Kunden.

Als ungewollter Held führen Sie nun ein Leben als glücklicher Auswanderer oder Langzeiturlauber der nicht mehr arbeiten muss. Das haben Sie mit einem System erreicht, dass auch andere gerne nutzen würden. Und so haben Sie es wenigen Personen erzählt, die es begeistert aufgenommen haben. Die Personen waren sogar so begeistert, dass sie anderen davon erzählt haben und nun wollen es alle haben.

Proof (Beweise) – Beweisen Sie, dass Ihr Produkt, System, Geheimnis etc. auch
tatsächlich funktioniert. Welche Möglichkeiten gibt es, Beweise aufzustellen?

‐  Testimonials ‐> Kundenrezension = neutrale Meinungen von Kunden

‐  Screenshots ‐> Ihr Produkt z.B. als Empfehlung auf einer bekannten Webseite

‐  Zeitungsartikel

‐  TV / Interviews

‐  Notariell beglaubigte Erfolge

‐  Fakten und Zahlen

ROI vorrechnen ‐ Return On Investment. Damit wird das Verhältnis ausgegeben, was von einer investierten Leistung oder investiertem Geld am Ende zurück kommt. Investieren Sie z.B. 100,‐ Euro und der ROI beträgt 5, so erhalten Sie 500,‐ Euro aus dieser Investition. Liefern Sie einen ROI von mindestens Faktor 5 bis 10! Der potentielle Käufer muss erkennen, dass sich seine Investition auszahlt. Rechnen Sie vor, dass diese Investition ein Gewinn für den Kunden bedeutet.

Damit können Sie z.B. auch Investitionen in neue Arbeitsmittel, neuer Software, Personalschulungen etc. als sinnvoll und gewinnsteigernd begründen.

Beispiel: Ein Mitarbeiter benötigt mit einem alten Werkzeug für eine Produkterstellung 8 Stunden. Mit einem neuen Werkzeug für Summe XY würde er nur noch 2 Stunden benötigen. Das Produktionsvolumen wird somit um Faktor 4 gesteigert. Automatisch steigen Umsatz und Gewinn. Die Investition zahlt sich somit schnell aus.

Rechnen Sie dem Kunden vor, welche Vorteile er mit Ihrem Produkt hat. Das geht z.B. auch mit einem Produkt zum Abnehmen, dass Sie mit einer Operation oder einem teuren Fitnesstrainer vergleichen. Rechnen Sie einem starken Raucher vor, wie viel Geld er pro Jahr „verraucht“ und was er spart, wenn er mit Ihrem Produkt das Rauchen aufgeben kann.

Kauf‐Gefühl ‐ Geben Sie dem Kunden das Gefühl, dass er schon beim Kauf einen Gewinn eingestrichen oder einen Vorteil erhalten hat.

Dazu gehört auch das „Preisgeplänkel“. Normalerweise kostet das Produkt XXX, selbst YYY wäre günstig. Aber wenn Sie jetzt kaufen gibt es das Produkt für nur ZZZ und Sie bekommen zusätzlich weitere Bonusprodukte hinzu. Diese Bonusprodukte sollten mehr wert sein, als das eigentliche Produkt. Damit hat der Kunde das Gefühl, dass er ein Schnäppchen macht, dass er sofort beim Kauf einen Vorteil gegenüber anderen Käufern (die vielleicht schon früher gekauft haben) hat.

Graue Zukunft – Was passiert mit dem Kunden in der Zukunft, wenn er das Produkt nicht kauft? Wie könnten sich die Probleme des Kunden entwickeln, wenn er nicht kauft. Bei Abnehmprodukten könnte der Kunde noch weiter an Gewicht zunehmen, krank werden. Bei Kursen zum Thema „Rauchen aufhören“ könnte der Kunde gesundheitliche Probleme bekommen. Ohne den Online‐Kurs „Geld im Internet verdienen von zu Hause“ wird der Kunde weiterhin jeden Tag schlecht gelaunt in sein Büro fahren und trotzdem nie genug Geld verdienen. Oder ein besonders einprägendes Bild: Andere werden diese Möglichkeit nutzen und erfolgreich sein, mehr Geld haben, mehr Spaß haben, mehr Glück haben, mehr Lebensfreude besitzen. Nur Sie nicht! Denn Sie haben sich gegen das Produkt entschieden.

Legen Sie den Finger in die Wunde. Zeigen Sie dem Kunden „Ich habe kein Problem, mir geht es gut. DU hast ein Problem und es liegt an Dir, ob Du es mit meiner Lösung beseitigst.“

Ihr Produkt ist Spitze – Sie bieten ein einmaliges Produkt an. Es ist besser als alles, was es sonst gibt. Unterstreichen Sie, dass der Kunde nicht irgendein Produkt, sondern das Beste kauft.

Dazu müssen Sie Alternativen diskreditieren. Sie müssen andere Optionen und Möglichkeiten aufzählen und aufzeigen, warum diese nicht annähernd so gut sind, wie das von Ihnen angebotene Produkt. Zählen Sie die Nachteile der alternativen Produkte auf, die ihr Produkt natürlich nicht hat. Sie haben die perfekte Lösung und den perfekten Weg!

Eine starke Handlungsaufforderung – Sagen Sie dem Zuschauer genau was er tun soll: Kaufen!

Da war es auch schon mit einer Auflistung gewinnbringender Zutaten in einem Verkaufsvideo.

Wenn Sie sich vorstellen können das solche Techniken funktionieren, dann empfehle ich Ihnen, sich in dieses Programm einzuschreiben.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Haben Sie vielleicht auch noch einen guten Tipp zum Thema für meine Leser?

Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

This article was written by Daniel

13 Kommentare:

Jürgen Wermke 12. März 2014 at 09:36 Reply

Hallo Daniel,
Super Artikel! Ich Denke genauso und beschäftige mich ja schon lange mit Videos in Webseiten.

Nach meiner Meinung geht es nicht ohne Video das sage ich ja auch jedem der meine Webseite: http://i-video24.de/ besucht.

Viele Grüsse
Jürgen

Frank Alm 12. März 2014 at 09:40 Reply

Perfekter Beitrag. Was Du hier in Deinem Beitrag für lau her gibst, findet man nur sehr selten. Einen exakten Ablaufplan für ein Saleslettervideo. Daher mein Tip: Videos unbedingt nach diesem Schema aufbauen!

Und, ich sollte es ja wissen als Videomarketingexperte 😉

Gruß

Frank Alm

Mario 12. März 2014 at 11:02 Reply

Hi Daniel,
ich weiß nicht wie lange ich mich, als konservativer Werbetexter dagegen gewehrt habe, selbst mal einen Video Sales Letter auszuprobieren. Heute weiß ich gar nicht mehr wieso? Ich habe es seit März 2013 immer und immer wieder getestet: Video gegen Werbetext und immer und immer und immer haben Videos gewonnen. Jedenfalls in der Geld verdienen Nische, im Abnehmmarkt und in der Nahrungsergänzung. Der Fairness halber sollte hier eben auch erwähnt sein, dass es nicht in jedem Markt funktioniert. Bspw. hat die Zielgruppe 50+ immer noch Probleme audiovisuelle Verkaufsinformationen über das Internet aufzunehmen.
Was aber an der ganzen Sache so dramatisch ist: Video Sales Letter machen echt sehr viel mehr Spaß:) Und wenn wir uns dann bei den Affilidays wiedertreffen, haben wir hoffentlich auch mal ein paar Min Zeit darüber zu quatschen.

Ralf Dahler | Webdesign Heidenheim 12. März 2014 at 16:41 Reply

Hallo Daniel,
vielen Dank für diesen Klasse-Beitrag. Ich schließe mich allerdings dem Kommentar von Mario Burgard an – ältere Zielgruppen, insbesondere 60+ erreicht man denke ich besser mit Textkommunikation als mit einem VK-Video – wie denkst du darüber?
LG, Ralf

Uwe Rögner 12. März 2014 at 17:53 Reply

Hallo Daniel,

vielen Dank für diesen Artikel. Wie du schreibst, so ist es! Mit dem richtigen Video-Aufbau, -Inhalt und einer klaren Strategie, generiert man mit Webvideos Kunden und Umsatz.

Besten Gruß
Uwe Rögner
Videoproduzent
http://web-video-produktion.com

Stefan Heisel 13. März 2014 at 09:18 Reply

Hallo Herr Dirks,

Danke für diese erstklassige Zusammenstellung der Essenz im online Marketing!

Natürlich muss man Step by Step lernen, die einzelnen Punkte mit einer entsprechenden Lockerheit einzusetzen.

Als roter Faden der absolut wichtigsten Prinzipien ist ihr Artikel nur zu empfehlen. 😉

Viele Grüße,

Körperbewegungscoach Stefan Heisel

Lutz Peter 17. März 2014 at 10:14 Reply

Vielen Dank für diesen ausgezeichneten Artikel. Daniel, Du schreibst hier sehr klare und hochwirksame Strategien, die man anwenden sollte, um mit Webvideos viel Kunden und Umsatz zu generieren.
Mit vielen Grüßen Lutz Peter

Michael Pröll 18. März 2014 at 18:49 Reply

Ich habe schon einiges bezüglich Videomarketing verfolgt und gelesen.
Aber einen so ausführlichen Bericht der auch wirklich Mehrwert in sich birgt habe ich noch nicht gesehen.

Die wichtigsten Dinge konkret formuliert. Ich finde das ist Content der gefällt.

Ich wünsche mir viele weitere solche Beiträge. Diese sind ja fast einzigartig. Kann mich nur verbeugen.

Stephan Zeeh 28. März 2014 at 13:50 Reply

Hi Daniel,
Super auf den Punkt gebracht!
Wenige Worte, sehr viele nützliche Informationen.
So soll es sein 🙂
Vielen Dank
LG Stephan

Peter Fiedler 19. Juni 2014 at 13:12 Reply

Hallo Daniel, vielen Dank für diesen Super-Beitrag, der einem wirklich sehr viel Mehrwert bitet.
Mit besten Grüßen

Peter

daniel 22. September 2014 at 13:24 Reply

Hallo Daniel,

wie immer sehr hilfreich deine Beschreibung zum Video Dreh. Da ich nun auch mit dem Gedanken spiele bei Youtube ein wenig mehr zu machen ist das schon hilfreich für mich. Bin mit meinem Dreh fertig und eigentlich ganz zufrieden. Mein Thema zum Anfang ist Maulwurf fangen 🙂 Drück mir die Daumen ich werde berichten.

Eugen 30. September 2014 at 11:25 Reply

Sehr lehrreicher Beitrag. Ich kann dem nur zustimmen. Die Web Videos sind sehr wichtig und können je nach Art und weise wie sie formuliert sind stark den Verkauf fördern oder genau das Gegenteil bewirken.

Peter 1. Dezember 2014 at 16:50 Reply

Hallo Daniel dieser Betrag enthält eine fantastische Vielzahl von Anregungen zur Verwendung von Videos im Verkauf. Recht vielen Dank dafür. Mit freundlichen Grüßen Peter Fiedler

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